„Tosca“ – eine wahrlich meisterhafte Inszenierung von Sebastian Baumgarten in Anlehnung an die Oper des weltberühmten Komponisten Giacomo Puccini. Während der gesamten Aufführung an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 2 in Berlin-Mitte erleben die Zuschauer ein wahrhaft bezauberndes Klassik-Ereignis. Präsentiert wird ein in der Tat herausragendes Zusammenspiel des für Puccino so typischen Musikstils mit seinen modern anmutenden Elementen in Kombination mit computerisierten Musikeinflüssen. Auch die bezaubernden, geradezu fesselnden Video-Einspielungen ziehen das Publikum in ihren Bann. Die modernen Technikelemente, wie beispielsweis Rennmobile oder auch Flug-Geräte im Gegensatz zu historisch anmutenden Altären und Tempeln zeigen ihre Wirkung…. Verantwortlich für diese sehr spezielle Meisterleistung ist der Video-Künstler Chris Kondek sowie die Band „Tarwater“, denen es in jeder Hinsicht immer wieder gelingt, den anspruchsvollen Opernliebhaber in den Bann dieser gekonnten, musikalischen Vereinigung zu ziehen. Irreale Sequenzen kombiniert mit realistischen Impressionen zeigen Cavaradossi zur Zeit der Jahrhundertwende, der in einer kleinen Zelle auf seine bevorstehende Hinrichtung wartet. Schauspielerische und gesangliche Meisterleistungen von Anne Ratte-Polle, Lars Rudolph, Werner Eng, Thorsten Merten, Norbert Stöß, Angie Reed und vielen anderen machen diese wunderbare Aufführung für das Publikum sicherlich zu einem unvergleichlichen Musikgenuss. Darüber hinaus trägt insbesondere wohl auch das Filmorchester Babelsberg in hohem Maße dazu bei, dass die Oper „Tosca“ als eines der herausragenden Events an der Berliner Volksbühne gefeiert wird.
Verfasst am 5. November 2008 um 4:49 in Veranstaltungstips
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