Am 18. Oktober präsentierte sich die Internationale Musikschule Berlin zum ersten Mal der Öffentlichkeit mit ihrem Eröffnungskonzert. Der Veranstaltungsraum im Klavierhaus C. Bechstein Centrum im Charlottenburger Stilwerk begann sich schon gegen 14 Uhr zu füllen, denn vor dem Konzert fand Instrumentenvorstellung mit Probeunterricht statt.
Vor allem Kinder, aber auch einige Erwachsene, probierten unter Anleitung der Lehrer und Lehrerinnen verschiedene Instrumente aus oder zeigten, was sie schon vorher gelernt hatten. Um 16 Uhr begann das einstündige Konzert. Den Anfang machte die vierjährige Ornella, die seit einigen Monaten Geigenunterricht bekommt. Es folgten etwas ältere Schülerinnen der Musikschule, die klassische Werke auf Geige, Bratsche und Querflöte spielten.
Der fortgeschrittene Klavierschüler Wieland Aschinger präsentierte zwei eigene Kompositionen. Anschließend traten auch Lehrer und Lehrerinnen der Internationalen Musikschule auf: Gesangslehrerin Alexandra Schulz begeisterte mit Liedern sowie Opern- und Operettenarien, Marek Wetzel und Ulf Andersen mit groovigen Jazz-Standards, die sie im Duett Gitarre/Klarinette und Gitarre/Saxophon spielten. Die heitere Stimmung wurde zum Schluss durch den Auftritt des Kindergesangsensembles Bim-Bam noch gesteigert: Die kleinen Sänger und Sängerinnen gaben Lieder in deutscher, russischer und jiddischer Sprache zum Besten und wurden mit starkem Applaus des Publikums belohnt.
Durch den Nachmittag führten die beiden Leiterinnen der Internationalen Musikschule Berlin Tereze Rozenberga und Mila Kuznetskaya. Die sehr gut besuchte Veranstaltung und reges Interesse der Besucher an dem Angebot der Internationalen Musikschule zeigen, dass das Konzept der Verbindung von Musik und Sprachen bei den Berlinern verschiedenster Herkunft großen Anklang findet.
Erste Eindrücke bei der Eröffnungsfeier:

Radio Bericht und Interview mit Mila Kuznetskaya als MP3-Datei zu Herunterladen.
Verfasst am 5. November 2008 um 5:17 in Intern
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